Herzlich willkommen!
Mein Name ist Isolde Schaugg, ich bin 1964 in Lindau am Bodensee geboren und dort mit zwei Schwestern und meinen Eltern aufgewachsen.Im Mittelpunkt der systemischen Theorie stehen "soziale Systeme". Dies sind zum Beispiel die Mitglieder einer Familie wie Vater, Mutter und Kinder; bei Heimkindern sind es die leiblichen Eltern und die Erzieher, bei Erwachsenen der Lebensgefährte. Die systemische Theorie achtet auf die Mitglieder eines Systems und auf den Kontext, das bedeutet: die Lebenssituation, den Alltag und die Rahmenbedingungen, in denen die Familie lebt. Ihr Interesse gilt den zwischenmenschlichen Beziehungen. Das, was zwischen den Beteiligten geschieht und wie sie miteinander umgehen, wird genau untersucht.
Die Therapieform ist auch bekannt unter dem (veralteten) Begriff "Familientherapie". Die Methode entstand, als Kinder- und Jugendpsychiater erkannten, dass Symptome bei Kindern, wie z.B. Bettnässen oder Stottern, häufig nur kurzzeitig nach einer Therapie verschwanden, dann aber im Kreis der Familie oft ein neues Problem auftauchte oder ein anderes Familienmitglied erkrankte. Die Therapeuten begannen, Eltern und Geschwister zu den Therapiesitzungen einzuladen und die Therapie mit der ganzen Familie zu führen. Es zeigte sich, dass Symptome und Probleme dauerhafter verschwanden und Rückfälle seltener wurden.
Die Begriffe "Beratung" und "Therapie" werden in der Zielsetzung unterschieden. Während bei der Therapie meist eine Erkrankung und somit die "Heilung" im Mittelpunkt steht, geht es in der Beratung vielmehr um ungeklärte Situationen, um anhaltende Konflikte oder offene Fragen, die die Betroffenen mit Hilfe der Beratung klären möchten. Dies ist die fachliche Unterscheidung. Sie ist für manche Interessierte von Bedeutung, andere finden sie unverständlich. Vielleicht ist es Ihnen wichtig, keine Diagnose und damit das Etikett "krank" zu bekommen. Vielleicht aber glauben Sie auch, dass Therapie "mehr Wert besitzt" als Beratung, dass sie gründlicher, tiefgreifender und erfolgreicher ist. Wie auch immer, bei meiner Arbeit mache ich keinen Unterschied zwischen Therapie und Beratung. Ich bevorzuge allerdings den Begriff "Beratung": Bei "Therapie" denken viele Menschen an einen schweren, ernsten Prozess. Und wenn das Problem vielleicht schon schwer und ernst ist, sollten Unterstützung und Hilfe das nicht auch noch sein.
Dauer
Eine systemische Beratung umfasst im Durchschnitt 10 bis 15 Sitzungen. Ganz individuell kann es bei Ihnen auch weniger oder mehr Beratungen geben. Die Beratungsdauer liegt zwischen 60 und 90 Minuten, die Beratungen finden in der Regel alle vierzehn Tage statt.
Kosten
Die Beratungen werden nach etwa 3 Sitzungen in Rechnung gestellt. Eine Beratungseinheit von 60 Minuten kostet derzeit 70 EUR (ab 01.09.2008 - 80 EUR). D.h. eine Beratung kostet je nach zeitlicher Dauer zwischen 70 EUR bis max. 105 EUR (ab 01.09.2008 80 - 120 EUR). Eine Erstattung durch die Krankenkassen ist leider nicht möglich.
Termine
Termine zum ersten Treffen werden telefonisch vereinbart. Sie finden in der Regel montags und donnerstags in den Abendstunden (18:30 Uhr oder 20 Uhr) statt. Die weiteren Beratungstermine werden dann gemeinsam nach dem ersten Treffen festgelegt.
Die Praxis am Feuersee ist direkt erreichbar mit den S-Bahn-Linien 1-6, Haltestelle Feuersee. Oder mit den Bus-Linien Nr. 44 (Haltestelle Senefelderstr.) oder Nr. 91 (Silberburgstr / Reinsburgstr.).
Hier im ersten Obergeschoss befinden sich die Beratungsräume:
Praxis am Feuersee
Hermannstraße 5
70178 Stuttgart
Nach der Schulausbildung folgten erste psychosoziale Praktika im Senioren- und Behindertenbereich. Von 1985 bis 1991 studierte ich Erziehungswissenschaften in Tübingen und Berlin und schloss mit dem Titel Diplom-Pädagogin ab.
Während und nach dem Studium arbeitete ich in verschiedenen sozialen Feldern und mit unterschiedlichen sozialen Gruppen. Unter anderem war ich tätig für:
- Allgemeiner Sozialer Dienst
- Altenhilfefachberatung
- Mediation Esslingen e.V.
- Flüchtlingsberatung
- Behindertenhilfe
- Berliner Aids-Hilfe u.a.
In dieser Zeit absolvierte ich mehrere Weiterbildungen, u.a. in Systemtherapie und Transaktionsanalyse, die mich in meiner beraterischen Tätigkeit nachhaltig unterstützen.
Ich lebe seit 1991 in Stuttgart, bin verheiratet, unsere Kinder wurden 2000 und 2007 geboren.
Die Praxis für systemische Einzel, Paar- und Familientherapie führe ich seit 2001 mit anhaltender Begeisterung und Freude an der Herausforderung.
Seit Frühjahr 2001 engagiere ich mich im Vorstand des Mädchengesundheitsladens in Stuttgart.
Seit 2003 bin ich außerdem Geschäftsführerin der Katholischen Familienpflege Stuttgart e.V.
.
Publikationen:
"Hinter jeder Krankheit steckt eine Botschaft"
Heike Olbrich und Isolde Schaugg
Welt des Kindes, Heft 1/2002, S. 16-17
Adressen:
Praxis am Feuersee
Therapeutische Praxis im Stuttgarter Westen. Schwerpunkte: Ergotherapie, Gestalt- und Kunsttherapie, Systemische Einzel-, Paar- und Familienberatung.
Systemische Gesellschaft
Deutscher Verband für systemische Forschung, Therapie, Supervision und Beratung e.V.
STeP
Systemische Therapie und Beratung in Plochingen. Einzel-, Paar- und Familientherapie, Supervision in Co-Therapie.
Gemeinschaftspraxis für Systemische Familientherapie in Reutlingen
Systemische Therapie und Beratung für Familien, Paare und Einzelpersonen
Ulrich Gwinner und Beate Majer
www.stif-stuttgart.de
Stuttgarter Institut für systemische Beratung, Therapie, Supervision und Weiterbildung
mädchengesundheitsladen e.V.
Der Mädchengesundheitsladen in Stuttgart ist eine Einrichtung für Mädchen und junge Frauen zu Themen der Gesundheitsförderung, Sexualerziehung und Suchtprävention.
Paarberatung online
Klaus Fieseler & Karin Hentschel bieten Paarberatung per E-Mail
DGSF
Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie
Haftungsausschluss für Links:
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - 'Haftung für Links' hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Adressen auf unseren Seiten und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle im Zusammenhang angebrachten Links. Verknüpfungen zu Adressen und Links außerhalb meiner Seiten werden mit grösster Sorgfalt hinterlegt und nur eingebunden, soweit unter diesen Adressen nützliche Informationen zu entsprechenden Themen zu finden sind.
erschienen in "Welt des Kindes" 1/2002 S. 16-17
Krankheitssymptome wie Bauchweh, Kopfweh oder Übelkeit können bei Kindern Ausdruck einer versteckten Botschaft sein. Wenn ein Kind häufig über solche Symptome klagt, ist es hilfreich, diese Botschaft zu entschlüsseln. Von Heike Olbrich und Isolde Schaugg.
9 Uhr morgens im Kindergarten. Alle Kinder sind bereit zum Waldspaziergang fast alle. Der vierjährige Julian wimmert kläglich: Ich hab Bauchweh, ich kann nicht mitgehen. Die Erzieherinnen tauschen genervte Blicke: Es ist mal wieder soweit, Julian hat Bauchweh. Schon wieder!
Wenn ein Kind im Kindergarten häufig über unspezifische Beschwer-den wie Bauchweh oder Kopfweh klagt, ist zu klären, ob das Kind wirklich krank ist. Wenn ja, muss es nach Hause. Doch nicht immer ist der Fall eindeutig. Erzieherinnen haben häufig ein gutes Gespür dafür, ob ein Kind ernstlich krank ist oder nicht. Und was tun, wenn es zwar über Symptome klagt, aber beispielsweise keine erkennbaren körperlichen Reaktionen zeigt? Das Kind ist dann eher bockig als krank; vielleicht simuliert es ja nur. Und das macht ärgerlich, stört den Ablauf und macht hilflos und ohnmächtig.
Eine Möglichkeit, dieses Phänomen zu betrachten, besteht darin, die Ursache in der Persönlichkeitsstruktur des Kindes zu sehen, es seinem Charakter zuschreiben. Eine andere, von uns favorisierte Sichtweise sieht Verhalten als Produkt von Beziehungen und Interaktion. Der Blick richtet sich auf den Sinn von Verhaltensweisen: Was erreicht das Kind mit seiner Krankheit, welchen Nutzen hat sie in bestimmten Situationen?
Kinder erleben früh, dass vieles anders ist, wenn sie krank sind: Sie bekommen mehr Zuwendung, zudem ändert sich der Tagesablauf. In beiden Fällen kann Krankheit ein Lösungsversuch des Kindes sein:
Bedürfnisbefriedigung
Das Kind wünscht sich mehr Nähe, Schutz, Sicherheit, Zärtlichkeit, Ruhe oder Zuwendung, als es momentan bekommt. Wenn es krank ist, werden diese Bedürfnisse eher oder stärker befriedigt.
Veränderung
Das Kind fühlt sich in der momentanen Situation (zum Beispiel in der Kindergruppe) unwohl oder überfordert. Im Falle einer Krankheit verändert sich die Situation: Es kann nach Hause gehen oder muss an einer bestimmten Aktivität nicht teilnehmen. Zu bedenken ist: Ein Kind wählt nicht bewusst eine Krankheit als Strategie, sondern es weiß sich nicht anders zu helfen und findet keinen anderen Weg.
Manche Symptome treten nur zu Hause auf, andere nur im Kinder-garten. Wenn ein Kind häufig krank ist, kann das natürlich ein Indiz für Probleme im Elternhaus sein. Es ist auf jeden Fall ratsam, mit den Eltern zu reden und gemeinsam mit ihnen nach den Ursachen zu suchen. Falls die Eltern allerdings nicht kooperativ sind oder gar die Ursache für das Verhalten des Kindes aus-schließlich im Kindergarten suchen, hat es wenig Sinn, hier weiter nach Gründen zu forschen. Selbst wenn die Erzieher-innen überzeugt davon sind, dass Probleme im Elternhaus für das häufige Auftreten von Krankheiten verantwortlich sind, hilft das wenig; dadurch verdammen sie sich selbst nur zur Untätigkeit und zum "Aushalten müssen". Dem betroffenen Kind nützt es am meisten, wenn es in der aktuellen Situation unterstützt wird.
Anna-Lena ist vier Jahre alt. Seit zwei Tagen weint sie viel im Kindergarten, am dritten Tag bekommt sie auch noch Fieber. Die Erzieherinnen informieren die Eltern, Anna-Lena wird abgeholt. Am nächsten Tag kommt sie wieder. Alles sei in Ordnung, sagen die Eltern. Doch nach kurzer Zeit beginnt das Weinen von neuem, auch das Fieber kehrt zurück.
Wenn Kinder sehr häufig nach Hause geschickt werden müssen, stecken manchmal gravierende häusliche Probleme dahinter. So kann es zum Beispiel sein, dass das Kind stark verunsichert ist und Angst hat, in seiner Abwesenheit könnte zu Hause etwas Schlimmes passieren. Das kann der Fall sein, wenn die Trennung oder Scheidung der Eltern ansteht. Oder das Kind hat das Gefühl, zu Hause dringend gebraucht zu werden, was zum Beispiel vorkommt, wenn ein Elternteil unter Depressionen oder Suizidgedanken leidet.
Wenn ein Kind häufig über Bauchschmerzen, Übelkeit oder Kopfweh klagt, sollte man versuchen, die Botschaft dahinter zu entschlüsseln. Welche Bedürfnisse und Befindlichkeiten verstecken sich hinter dem Symptom: Angst, Unsicherheit, Stress, Einsamkeit, Sehnsucht nach Nähe und Zuwendung? Der erste Schritt besteht in der Bestandsaufnahme und Analyse der Situation.
1. Situationsanalyse
Richten Sie den Blick auf Zeitpunkt, Situation und beteiligte Personen, wenn sich Symptome zeigen: Wann und in welchem Zusammenhang wird das Kind meistens krank? Zum Beispiel häufig bei den Mahlzeiten oder bei bestimmten Aktivitäten? Oder nach den Wochenenden, die das Kind bei seinem Vater, seinen Großeltern oder sonst wem verbringt? Oder fühlt es sich immer dann unwohl, wenn ein bestimmtes Kind neben ihm sitzt, wenn der beste Freund nicht da ist oder die Lieblingserzieherin fehlt?
Tauschen Sie sich mit Ihren Kolleginnen aus: Stimmen deren Beobachtungen mit Ihren überein? Zudem ist es hilfreich, auch die symptomfreien Tage unter die Lupe zu nehmen: Was ist anders an diesen Tagen?
2. Lösungssuche
Wie kann man dem Kind helfen, sich wohlzufühlen, ohne dass es auf das Hilfsmittel Krankheit zurückgreifen muss? Die Suche nach einer Lösung ist ein kreativer Prozess, bei dem man nach Trial and Error vorgehen kann. Überlegen Sie, was Sie bisher versucht haben, das aber nicht geholfen hat, und probieren Sie etwas anderes aus. Testen Sie, wie das Kind auf Schmusen und körperliche Nähe reagiert. Oder: Was bewirkt ein kurzer Rückzug zu zweit mit dem Kind? Hilft ein bestimmtes Spielzeug oder ein Sitzplatzwechsel beim Essen?
Eine Geschichte vom Bauchweh-wurm oder von der Kopfschmerzlaus kann dem kranken Kind die Schuldgefühle nehmen, weil es mal wieder den Ablauf unterbrochen oder die Zuwendung der Erzieherinnen auf sich gezogen hat. Und wenn der Bauchwehwurm schuld ist, wird zum einen das Kind emotional entlastet und zum anderen können sich die anderen Kinder bei der Suche nach Lösungen, wie der Bauchwehwurm vertrieben werden kann, beteiligen.
architektenwerk
Apple Systemberatung Stuttgart
thomas kemmer
lindenspürstraße 33
70176 stuttgart
tel. 0711 633 399 2
www.tightrope.de - A Twanging Latin Soul Trip
www.workshop-archiv.de - Architektendatenbank archiV
www.maedchengesundheitsladen.de - Mädchengesundheitsladen Stuttgart
www.abas-stuttgart.de.de - Anlaufstelle für Essstörungen
www.schwaebisch-englisch.de - Schwäbisch-Englisches Wörterbuch
www.schaugg.de - Einzel-, Paar- und Familienberatung Stuttgart
www.Textagentur-Heike-Olbrich.de - Freie Journalistin und Sachbuchautorin Heike Olbrich
www.sep-ruf.de - Haus Helwig in Schwalmstadt-Treysa von Sep Ruf
www.architektenwerk.de - Apple Support in Stuttgart
Diana Schaugg - Freie Architektin, Stuttgart
Katholische Familienpflege Stuttgart
Paarberatung online - Klaus Fieseler & Karin Hentschel bieten Paarberatung per E-Mail
Diese Seiten wurden für Safari 2.0 geschrieben. Getestet mit Firefox, Internet Explorer, Opera und Camino. Die Seiten entsprechen HTML 4.0 Frameset und wurden auf Apple Macintosh erstellt.
09.07.2007